Ab heute gibt es sie nun, die "Abwrackprämie" des Staates. Wer sein Auto verschrotten lässt, um sich ein neues Fahrzeug zu kaufen, bekommt 2.500 EUR vom Staat geschenkt.
Geschenkt! Die Botschaft scheint zu wirken. Schon berichten Autohändler von gestiegener Nachfrage und höherer Kaufbereitschaft ihrer Kunden.
Also liegt doch noch Geld auf den - sicheren - Bankkonten? Also gibt es sie noch, die Sparer und vorsichtigen Geldanleger, die Monat für Monat Geld zurücklegen, es auf einem Sparkonto parken, um dann, wenn die Gelegenheit günstig ist, einen günstigen Kauf zu tätigen. Glücklich, wer sich zu dieser Gruppe zählen kann, denn für ihn sind die 2.500 EUR wirklich ein Geschenk.
Wer allerdings ein neues Auto nicht aus seinen Ersparnissen bezahlen kann, sondern es finanzieren muss, über einen Ratenkredit oder als Leasing, der sollte sehr kritisch rechnen, bevor er sich in unsicheren Zeiten wie diesen mit einer neuen Verschuldung belastet. Da kann sich auch das schönste Geschenk sehr schnell zu einer Belastung entwickeln, die nicht jeder Haushaltsplan verkraftet.
Dienstag, 27. Januar 2009
Mittwoch, 21. Januar 2009
Energiekosten - nicht nur vergleichen, sondern auch kontrollieren
Anfang letzten Jahres habe ich meinen Gasanbieter gewechselt. Nachdem ich ausführlich Preise und Konditionen verglichen hatte, blieb mir garkeine andere Wahl, kostenbewusst wie ich bin.
Jetzt flatterte mir die erste Jahresabrechnung ins Haus. Zum Glück hält sich die geforderte Nachzahlung in Grenzen.
Bei näherem Hinsehen stellte sich jedoch heraus, dass der Gasbetreiber den von mir gemeldeten Zählerstand nicht berücksichtigt, sondern "rechnerisch geschätzt" hatte (natürlich zu viel, und damit zu meinen Ungunsten).
Außerdem hatte man bei den für die nächsten Monate geforderten Abschlagssummen richtig zugeschlagen, pro Monat soll ich 10,00 EUR mehr bezahlen als aufgrund der jetzigen Abrechnung erforderlich wären.
Ich habe gegen diese Abrechnung Einspruch eingelegt, aber eins habe ich nun wieder gelernt: es reicht nicht, nur die Preise der Energielieferanten zu vergleichen.
Jetzt flatterte mir die erste Jahresabrechnung ins Haus. Zum Glück hält sich die geforderte Nachzahlung in Grenzen.
Bei näherem Hinsehen stellte sich jedoch heraus, dass der Gasbetreiber den von mir gemeldeten Zählerstand nicht berücksichtigt, sondern "rechnerisch geschätzt" hatte (natürlich zu viel, und damit zu meinen Ungunsten).
Außerdem hatte man bei den für die nächsten Monate geforderten Abschlagssummen richtig zugeschlagen, pro Monat soll ich 10,00 EUR mehr bezahlen als aufgrund der jetzigen Abrechnung erforderlich wären.
Ich habe gegen diese Abrechnung Einspruch eingelegt, aber eins habe ich nun wieder gelernt: es reicht nicht, nur die Preise der Energielieferanten zu vergleichen.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Konjunkturpaket - Top oder Flop?
Ob das Konjunkturpaket, dass die Kanzlerin gestern der Öffentlichkeit präsentierte, hält was die Bundesregierung sich davon verspricht, bleibt abzuwarten.
Ich für meinen Teil profitiere von dem ab 1.7.2009 gesenkten Krankenkassenbeitrag. Da meine Kinder erwachsen sind, ich nicht Hartz IV Bezieher bin und auch nicht zu den in den Rechenbeispielen angeführten Einkommensklassen gehöre, wird sich ansonsten für mich nichts ändern.
Ich werde mir auch kein neues Auto kaufen. Und was unter dem Strich vielleicht etwas mehr herauskommt, erleichtert es mir allenfalls, die im vergangenen Jahr gestiegenen Ausgaben für Miete, Heizkosten und Strom zu decken.
Ist nichts mit Ankurbelung der Konjunktur. Was sich auf den ersten Blick so großzügig anhört, ist auf den einzelnen verteilt, individuell verschieden, jedoch nicht wirklich viel. Der bittere Beigeschmack bleibt: wir alle werden für die neuen Schulden, die der Staat machen muss, um dieses Paket zu finanzieren, aufkommen müssen. Wir und unsere Kinder.
Können Sie schon absehen, was sich für Sie persönlich in Ihrem Portemonnaie ändert? Werden Sie durch erhöhten Konsum einen Beitrag zur Bewältigung der Rezession leisten können?
Ich für meinen Teil profitiere von dem ab 1.7.2009 gesenkten Krankenkassenbeitrag. Da meine Kinder erwachsen sind, ich nicht Hartz IV Bezieher bin und auch nicht zu den in den Rechenbeispielen angeführten Einkommensklassen gehöre, wird sich ansonsten für mich nichts ändern.
Ich werde mir auch kein neues Auto kaufen. Und was unter dem Strich vielleicht etwas mehr herauskommt, erleichtert es mir allenfalls, die im vergangenen Jahr gestiegenen Ausgaben für Miete, Heizkosten und Strom zu decken.
Ist nichts mit Ankurbelung der Konjunktur. Was sich auf den ersten Blick so großzügig anhört, ist auf den einzelnen verteilt, individuell verschieden, jedoch nicht wirklich viel. Der bittere Beigeschmack bleibt: wir alle werden für die neuen Schulden, die der Staat machen muss, um dieses Paket zu finanzieren, aufkommen müssen. Wir und unsere Kinder.
Können Sie schon absehen, was sich für Sie persönlich in Ihrem Portemonnaie ändert? Werden Sie durch erhöhten Konsum einen Beitrag zur Bewältigung der Rezession leisten können?
Sonntag, 11. Januar 2009
Was kosten 21 km/h ?
Ich hatte es befürchtet und erwartet.
Gestern flatterte mir ein freundliches Schreiben von der Bußgeldstelle in Brandenburg ins Haus.
Ergänzt durch zwei sehr schöne, gut erkennbare Fotos - von mir und meinem Auto.
Ich bin wohl doch zu schnell auf der Autobahn in einer Baustelle unterwegs gewesen. Da stellt sich mir doch gleich die Frage: was kosten 21 km/h???
Auskunft über derartige Fragen gibt der Bußgeldkatalog des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Ich habe insofern noch Glück gehabt, weil der Verstoß noch im alten Jahr begangen wurde.
Ab 2009 sollen sich die Strafen drastisch erhöhen, teilweise verdoppeln sich die Bußgelder.
Die Änderungen sind übrigens schon beschlossene Sache. Sie treten in Kraft, sobald das geänderte Straßenverkehrsgesetz im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Für mich bedeutet der Verstoß: 40 EUR und 1 Punkt in Flensburg. Ich werde in Zukunft wohl sehr viel vorsichtiger fahren und Geschwindigkeitsbegrenzungen genauer beachten!
Gestern flatterte mir ein freundliches Schreiben von der Bußgeldstelle in Brandenburg ins Haus.
Ergänzt durch zwei sehr schöne, gut erkennbare Fotos - von mir und meinem Auto.
Ich bin wohl doch zu schnell auf der Autobahn in einer Baustelle unterwegs gewesen. Da stellt sich mir doch gleich die Frage: was kosten 21 km/h???
Auskunft über derartige Fragen gibt der Bußgeldkatalog des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Ich habe insofern noch Glück gehabt, weil der Verstoß noch im alten Jahr begangen wurde.
Ab 2009 sollen sich die Strafen drastisch erhöhen, teilweise verdoppeln sich die Bußgelder.
Die Änderungen sind übrigens schon beschlossene Sache. Sie treten in Kraft, sobald das geänderte Straßenverkehrsgesetz im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Für mich bedeutet der Verstoß: 40 EUR und 1 Punkt in Flensburg. Ich werde in Zukunft wohl sehr viel vorsichtiger fahren und Geschwindigkeitsbegrenzungen genauer beachten!
Samstag, 10. Januar 2009
Der unglaubliche Report der Suze O.

Ich habe gestern ein e-book gelesen, das wie ein Krimi anmutet.
Suze Orman, eine anerkannte Finanzexpertin aus den USA, hochdekorierte Autorin mehrerer Bücher und Moderatorin einer eigenen Fernsehshow, beschreibt in ihrem neu erschienen "2009 ActionPlan" ausführlich und doch für jeden verständlich (auch mit nur durchschnittlichen Englischkenntnissen), wie es zur Bankenkrise in den USA kommen konnte.
Unendliche Gier, verbunden mit Ignoranz und Unehrlichkeit über einen langen Zeitraum führten dazu, dass heute viele Amerikaner vor den Scherben ihrer Existenz stehen.
Was wir daraus lernen können, und warum
es uns trotz Rezession immer noch verhältnismäßig gut geht, lesen Sie hier weiter....Mittwoch, 7. Januar 2009
Krankenkassenbeiträge für die meisten Versicherten höher
Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, und es bringt jede Menge Änderungen mit sich.
In aller Munde ist die Gesundheitsreform, die uns einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5% bei den gesetzlichen Krankenkassen beschert.
Für die meisten Versicherten bedeutet das eine Beitragssteigerung, ohne dass zunächst offensichtlich mehr Leistung geboten wird. Darüber mag man klagen, jedoch ist zum jetzigen Zeitpunkt noch garnicht abzusehen, welche Vor- oder Nachteile die Gesundheitsreform dem einzelnen bringt.
Wir werden sehen, was uns die nächsten Monate bringen. Ob neben dem höheren Beitrag auch bessere Leistungen zu erwarten sind, ob wir mit Beitragsrückerstattungen rechnen können oder ob wir uns zusätzliche Leistungen mit weiteren zusätzlichen Absicherungen "erkaufen" müssen.
In aller Munde ist die Gesundheitsreform, die uns einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5% bei den gesetzlichen Krankenkassen beschert.
Für die meisten Versicherten bedeutet das eine Beitragssteigerung, ohne dass zunächst offensichtlich mehr Leistung geboten wird. Darüber mag man klagen, jedoch ist zum jetzigen Zeitpunkt noch garnicht abzusehen, welche Vor- oder Nachteile die Gesundheitsreform dem einzelnen bringt.
Wir werden sehen, was uns die nächsten Monate bringen. Ob neben dem höheren Beitrag auch bessere Leistungen zu erwarten sind, ob wir mit Beitragsrückerstattungen rechnen können oder ob wir uns zusätzliche Leistungen mit weiteren zusätzlichen Absicherungen "erkaufen" müssen.
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